Dienstag, 17 Uhr, ein Hallendrittel: 18 Kinder, 90 Minuten Hallenzeit. Die ersten zehn Minuten entscheiden, ob das Training läuft oder zerfasert. Aufwärmspiele für die Halle müssen deshalb mehr leisten als die Runde um den Platz draußen. Sie brauchen wenig Fläche, halten alle Kinder gleichzeitig in Bewegung und kommen mit hartem Boden und nahen Wänden zurecht.
Die zwölf Spiele unten erfüllen das für die U8 bis U13. Sie kommen aus dem Trainingsportal des DFB, aus dem Futsal-Material der FIFA und aus Spanien, wo die Halle kein Winterquartier ist, sondern der Normalfall. Dazu gibt es die Sicherheitsregeln der Unfallkassen, einen fertigen 20-Minuten-Ablauf und eine Faustregel fürs Hallenturnier.
Warum Aufwärmen in der Halle anders läuft
Draußen verzeiht das Aufwärmen viel. Ist das Feld zu klein, nimmst du dir mehr Rasen. In der Halle ändern sich vier Dinge auf einmal.
Der Platz. Eine Dreifachhalle misst 27 mal 45 Meter, ein Drittel also 15 mal 27 Meter. Liegen am Rand noch Bälle, Taschen und Trinkflaschen, bleibt fürs Aufwärmen selten mehr als ein Feld von 15 mal 20 Metern.
Die Zeit. Jede Minute Erklären fehlt am Ende im Abschlussspiel. DFB-Stützpunkttrainer Marc Kuhlmann rechnet deshalb mit einer Faustformel: fürs Aufwärmen höchstens ein Viertel der Wettspielzeit. In kurzen Zeitfenstern reichen zwei Spielformen.
Boden und Wände. Hallenboden ist hart und glatt, und die Wand steht oft nur wenige Meter hinter der Linie. Das bestimmt, welche Spiele am Anfang stehen dürfen.
Die Kälte. Nicht jede Halle ist im Winter geheizt. In einer portugiesischen Futsal-Studie zeigte das Thermometer in der Halle 14 Grad. Der DFB schreibt für die kalte Jahreszeit, dass ein intensives Aufwärmen dann noch wichtiger wird.
Was ein Aufwärmspiel für Kinder leisten muss
Im DFB-Leitfaden für Hallenturniere steht ein Satz, der viele Trainer überrascht: Kinder benötigen „aufgrund ihrer muskulären Strukturen noch keine systematische Erwärmung". Bei der U8 bis U13 ist das Aufwärmen also kein medizinisches Pflichtprogramm, sondern der erste Trainingsteil. Die Kinder kommen an, bekommen den Ball an den Fuß, schalten den Kopf ein und werden schneller.
Fitnesstrainer nennen diese Steigerung RAMP: erst den Puls heben, dann Muskeln aktivieren und Gelenke bewegen, zum Schluss kurz und schnell werden. In der Kinderhalle heißt das: Fangspiel, Dribbelspiel, Reaktionsspiel, kleine Spielform. Für Mannschaftssportarten sind 10 bis 15 Minuten mit steigendem Tempo gut belegt, und kleine Spielformen zählen ausdrücklich dazu.
Ob ein Spiel in dieses Schema passt, prüfst du an vier Punkten:
- Alle bewegen sich gleichzeitig. Der DFB will „lange Stand- und Wartezeiten bestmöglich … vermeiden". US Soccer sagt dasselbe aus Sicht der Kinder: Sie wollen im Training nicht in Schlangen stehen, Runden laufen oder Vorträge hören, sondern spielen.
- Niemand scheidet aus. Ein Kind, das nach 20 Sekunden am Rand steht, wärmt sich nicht auf. Alle Fangspiele unten arbeiten deshalb mit Rollentausch oder Befreien.
- Die Erklärung ist kürzer als das Spiel. Die Regel aus dem Artikel zum Aufwärmen der U11 ohne Hilfsmittel gilt in der Halle doppelt.
- Kein langes Dehnen. Wer eine Muskelgruppe eine Minute oder länger statisch dehnt, verliert danach im Schnitt 4,6 Prozent Leistung. Kinder brauchen vor dem Spiel kein Dehnprogramm, ihnen reicht Bewegung.
Bevor der erste Ball rollt: die Halle sichern
Zwei Minuten Rundgang vor dem Training verhindern die typischen Hallenunfälle. Die Regeln der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Unfallkassen sind für den Schulsport geschrieben, passen aber genauso aufs Vereinstraining.
- Tore sichern. „Tore müssen immer gegen Umkippen gesichert sein", schreibt die DGUV. Bewegliche Tore, die gerade niemand braucht, kommen aus dem Spielbereich. Die englische FA warnt zusätzlich davor, an Toren zu klettern oder zu schaukeln.
- Feste Schuhe. Die Unfallkasse Hessen verlangt feste Sportschuhe und keine Joggingschuhe, weil man darin leichter umknickt. Eine rutschfeste Hallensohle gehört auf die Packliste für die Eltern.
- Trockener Boden. Verschüttetes Wasser und Schweiß machen Parkett zur Rutschbahn. Trinkflaschen stehen deshalb hinter der Linie, nicht im Feld.
- Abstand. Zwischen Spielfeld und Wand bleibt ein Sicherheitsabstand, ebenso zwischen zwei Gruppen, die parallel spielen. Hinter dem Trennvorhang trainiert oft eine andere Gruppe, der Vorhang ist keine Bande.
- Schmuck ab, Uhren und Freundschaftsbänder inklusive.
Die Wand ist verlockend, weil sie jeden Ball zurückgibt. Ein Spiel über die Wände gehört trotzdem nicht an den Anfang. Der spanische Futsaltrainer Adrián Martiño setzt es erst später ein, um Muskelverletzungen vorzubeugen, denn solche Spiele werden schnell hart. Vorher sichert er Gefahrenstellen wie Tische am Rand oder heruntergelassene Basketballkörbe.
Beim Ball hast du die Wahl zwischen Hallenball und Futsalball. Ein Futsalball springt aus zwei Metern Fallhöhe nur 50 bis 65 Zentimeter hoch, so schreibt es das Futsal-Regelwerk vor. Das hält das Spiel flach und erleichtert Pass und Annahme auf glattem Boden. Wie Futsal das Hallentraining insgesamt verändert, steht im Artikel zu Futsal im Jugendfußball.
Vier Fangspiele, bei denen niemand ausscheidet
Am Anfang des Aufwärmens stehen Spiele, die ohne lange Erklärung sofort Tempo erzeugen. Die ersten drei stammen aus dem DFB-Trainingsportal fussball.de, das vierte aus der spanischen Futsalschule.
Hase im Kohl
Feld 15 mal 10 Meter, kein Ball. Ein oder zwei Kinder sind Jäger, ein oder zwei sind Hasen, alle anderen verteilen sich als „Kohlköpfe" und gehen in die Hocke. Der Jäger jagt den Hasen. Wird es knapp, hockt sich der Hase neben einen Kohlkopf. In diesem Moment wechselt alles: Der Kohlkopf springt auf und wird Jäger, der bisherige Jäger wird Hase und muss selbst weglaufen. Erwischt der Jäger den Hasen vorher, tauschen die beiden sofort die Rollen.
Kein Kind weiß, wann es drankommt. Deshalb bleiben auch die hockenden Kinder wach.
Schwänzchen fangen
Feld 15 mal 15 Meter. Alle Kinder stecken ein Leibchen als Schwänzchen hinten in den Hosenbund, zwei Fänger jagen die Schwänzchen. Einer der Fänger kann auch der Trainer sein. Die Frage für jede Runde: Schaffen die Fänger in einer Minute alle Schwänzchen?
In der Variante ist jedes Kind Fänger und Gejagter zugleich. Alle versuchen, fremde Leibchen zu erobern und das eigene zu schützen. Eroberte Leibchen kommen in den eigenen Hosenbund.
Gefängnis-Fangen
Feld 20 mal 16 Meter, in der Mitte ein Gefängnis von 4 mal 4 Metern. Vier Polizisten jagen acht Räuber, jeder Räuber hat einen Ball und flieht dribbelnd. Gefangene Räuber kommen ins Gefängnis, ihre Bandenmitglieder befreien sie durch Abschlagen. Die Polizei gewinnt, wenn alle Räuber sitzen. Hält sich mindestens ein Räuber zwei Minuten lang frei, gewinnen die Räuber. Danach bestimmst du neue Polizisten.
Brückenfangen mit Ball
Jedes Kind dribbelt mit einem Ball, zwei oder drei Fänger jagen. Wer abgeschlagen wird, bildet mit Händen und Füßen auf dem Boden eine Brücke. Befreit wird das Kind, wenn ein Mitspieler seinen Ball unter der Brücke hindurchpasst. In Spanien heißt das Spiel pilla del puente. Es verbindet das Fangspiel mit einem genauen Kurzpass unter Druck.
Drei Dribbelspiele mit einem Ball pro Kind
Ist der Puls oben, bekommt jedes Kind einen Ball. Die folgenden drei Spiele funktionieren im Hallendrittel mit bis zu 18 Kindern, solange jedes einen eigenen Ball hat.
Inselsuche
Im Feld liegen Gymnastikreifen, zwei weniger, als Kinder mitspielen. Alle dribbeln zur Musik. Stoppt die Musik, sucht sich jedes Kind eine Insel, führt den Ball in den Reifen und hält ihn mit der Sohle an. Jede Insel darf nur ein Kind besetzen. Die beiden Kinder ohne Insel bekommen einen Minuspunkt und spielen weiter. Ohne Lautsprecher startet die Suche auf Pfiff.
Ampelspiel mit Ball
Du stehst als Ampel an der Seite und rufst Farben. Grün heißt dribbeln, Gelb heißt auf der Stelle den Ball abwechselnd mit beiden Sohlen antippen, Rot heißt Ball stoppen. Wer die falsche Bewegung macht, geht zurück zur Startlinie. Die Grundform ohne Ball kennen die meisten Kinder. Mit Ball wird sie zur Übung für die Ballkontrolle, denn bei Rot muss der Ball sofort ruhig unter der Sohle liegen.
Fangen mit Ball
Zehn Kinder in einem Feld von 10 mal 20 Metern, jedes mit Ball, ein Fänger. Der Fänger versucht, in einer Minute möglichst viele Kinder abzuschlagen, und muss dabei den eigenen Ball unter Kontrolle halten. Danach gibt es einen neuen Fänger. Am Ende gewinnt, wer die meisten Kinder gefangen hat.
In der Futsal-Variante aus der Zeitschrift fussballtraining spielt der Fänger ohne Ball und muss die Bälle der anderen mit der Sohle berühren. Eine zweite Variante: Zwei Fänger spielen die Bälle der anderen weg.
Drei Pass- und Reaktionsspiele
Im dritten Block wird es genauer und schneller. Diese Spiele brauchen etwas Organisation, dafür bereiten sie direkt auf das Spiel vor.
Innen-Außen
Ein Quadrat von 10 mal 10 Metern. Fünf Kinder stehen außen, fünf dribbeln innen, jedes Innenkind hat einen Ball. Die Innenkinder dribbeln frei und passen zu einem Außenkind, das den Ball mit dem ersten Kontakt ins Feld mitnimmt. Danach tauschen die beiden die Plätze. In der Variante lässt das Außenkind den Ball direkt zurückprallen, nach einiger Zeit wechseln die Gruppen die Aufgabe.
Die Übung steht im DFB-Beitrag zum Aufwärmen vor dem Hallenturnier. Sie braucht nur 10 mal 10 Meter und passt damit auch an den Rand einer vollen Halle.
Hütchen-Schnappen
Die Kinder stehen paarweise gegenüber, zwischen jedem Paar liegt ein Hütchen. Du rufst Körperteile: „Kopf", „Schulter", „Knie", „Füße", und alle berühren das genannte Körperteil. Bei „Schnapp!" greifen beide nach dem Hütchen, wer es zuerst hat, gewinnt. So beginnt die Futsal-Aufwärmprogression des FIFA Training Centre.
Das Spiel ist kurz und explosiv, genau richtig für den letzten Teil des Aufwärmens.
Banktreffball
Vier Kinder pro Gruppe, eine umgelegte Langbank, ein Ball. Die Kinder stehen in fester Reihenfolge etwa fünf Meter vor der Bank. Das erste Kind spielt den Ball gegen die Bank und stellt sich hinten an. Das nächste muss den zurückspringenden Ball direkt wieder gegen die Bank spielen. Wer die Bank verfehlt, bekommt einen Minuspunkt. In der Variante ist nur der linke oder nur der rechte Fuß erlaubt.
Die Reihe ist nur drei Kinder lang und rückt alle paar Sekunden weiter. Mit fünf Bänken spielen 20 Kinder gleichzeitig. Außerdem ist die Bank die sichere Form des Wandspiels: Der Ball kommt flach zurück, und niemand schießt mit voller Wucht.
Zwei kleine Spielformen zum Schluss
Am Ende des Aufwärmens steht ein Spiel mit Gegner. Beide Formen stammen aus der Futsal-Sammlung von Adrián Martiño und funktionieren ab der U8.
Hinsetz-Rondo
Ein großes Rondo, etwa 8 gegen 2. Jedes Kind im Kreis, das den Ball berührt hat, setzt sich auf den Boden. Aus dem Sitzen darf es weiter mitspielen, aber nur mit den Füßen. Das Ziel der Angreifer: Alle sitzen. Gewinnen die Verteidiger den Ball, stehen alle wieder auf.
Mit jedem Kontakt wird das Rondo schwerer, weil die sitzenden Kinder nur noch kurze Pässe annehmen können. Vier weitere Formen stehen bei den Rondo-Varianten zum Aufwärmen.
Minitore abräumen
Zwei Teams, 5 gegen 5 bis 7 gegen 7, auf dem ganzen Feld. Verteilt stehen acht oder zehn kleine Tore, die Hälfte in der einen Farbe, die Hälfte in der anderen. Jedes Team schießt nur auf die Tore seiner Farbe, und jedes getroffene Tor wird abgeräumt. Wer zuerst alle eigenen Tore getroffen hat, gewinnt.
Minitore hat nicht jede Halle. Zwei Hütchen mit einem Meter Abstand reichen als Tor, wenn der Ball flach durchgespielt werden muss. Martiño setzt das Spiel als letzten Teil des Aufwärmens ein, weil es Tempo, Übersicht und Abschluss verbindet.
Ein 20-Minuten-Ablauf fürs Hallendrittel
Alle zwölf Spiele in einem Training wären zu viel. Für eine Einheit reichen fünf, in der Reihenfolge von ruhig zu schnell:
20 Minuten Aufwärmen im Hallendrittel
Vom Fangspiel zur kleinen Spielform. Die Intensität steigt in jedem Block, der schnellste Teil liegt direkt vor dem Hauptteil.
Aufbau nach dem RAMP-Modell von Ian Jeffreys, Dauer nach der DFB-Empfehlung für E-Junioren.
Die 20 Minuten decken sich mit dem, was der DFB für die E-Junioren empfiehlt. Für die F-Junioren kürzt du auf etwa zehn Minuten: ein Fangspiel, ein Dribbelspiel, die Spielform. Das entspricht der Faustformel vom Viertel der Spielzeit.
In der nächsten Woche tauschst du jedes Spiel gegen eines aus derselben Gruppe: Schwänzchen fangen statt Hase im Kohl, Ampelspiel statt Inselsuche, Banktreffball statt Innen-Außen, Hinsetz-Rondo statt Minitore. Der Ablauf bleibt gleich, die Spiele wechseln.
In der kalten Halle verschiebst du das Gewicht nach hinten. Bei 10 Grad hielt ein intensives Aufwärmen die Sprunghöhe im Labor 20 Minuten lang über dem Ausgangswert, ein moderates wirkte nur unmittelbar danach. Die Trainingsjacke bleibt im ersten Block an, Hase im Kohl wird zwei Minuten kürzer, Hütchen-Schnappen zwei Minuten länger. Zwischen Aufwärmen und Hauptteil gibt es keine lange Trinkpause im Stehen.
Für den Hauptteil stehen fünf Übungen, die ebenfalls mit wenig Fläche auskommen, im Artikel zum Fußballtraining auf kleinem Raum.
Aufwärmen am Hallenturnier: vor jedem Spiel neu
Beim Hallenturnier ist die Fläche noch knapper als im Training. Das Feld gehört dem laufenden Spiel, am Rand drängen sich Teams, Eltern und Taschen. Der DFB empfiehlt Kindern deshalb keine lange Erwärmung, sondern fünf Minuten intensive Ballschule zu zweit, mit einem Ball für je zwei Kinder.
Das eigentliche Problem kommt nach dem ersten Spiel. „Wartezeiten von 45 Minuten und mehr sind bei Turnieren keine Seltenheit", heißt es im DFB-Leitfaden. Was solche Pausen im Körper anrichten, ist bei erwachsenen Fußballern gemessen. In einer Halbzeitpause von 15 Minuten fiel ihre Muskeltemperatur von 39,4 auf 37,4 Grad, und zu Beginn der zweiten Halbzeit sprinteten sie 2,4 Prozent langsamer. Wer sich in der Pause leicht bewegte, verlor nichts.
Daraus ergibt sich eine Faustregel: Liegen mehr als 15 Minuten zwischen Aufwärmen und Anpfiff, reichen etwa zwei Minuten Nachwärmen mit kurzen Sprints und Sprüngen. Eine Einschränkung gehört dazu. Die Messungen stammen von erwachsenen Männern und aus Halbzeitpausen. Eine Studie zu Jugendturnieren mit mehreren kurzen Spielen am Tag haben wir weder auf Deutsch noch auf Englisch oder Spanisch gefunden. Die Empfehlung unten ist also abgeleitet, nicht gemessen.
Für den Turniertag heißt das:
- Vor dem ersten Spiel: Innen-Außen oder Hütchen-Schnappen, dazu die fünf Minuten Ballschule aus dem DFB-Leitfaden. Mehr passt am Hallenrand selten.
- Etwa zehn Minuten vor jedem weiteren Spiel: drei Minuten Passen in Paaren, dann zwei Minuten Hütchen-Schnappen oder kurze Antritte, dort, wo der Veranstalter Platz dafür freigibt.
- In der langen Pause: Schuhe aus, warm anziehen, etwas essen. Der DFB rät, nicht jede Pause mit Spielen zu verplanen. Eine Viertelstunde bei den Eltern gehört zum Turniertag dazu.
Wie viele Spiele ein Kind an einem Turniertag verträgt und wie FIFA 11+ Kids vor jedem Spiel aussieht, steht im Artikel zu Spielen pro Tag im Jugendturnier. Die ganze Vorbereitung vom Packen bis zur Aufstellung findest du unter Jugendteam auf ein Turnier vorbereiten.
Aufwärmfenster gleich im Spielplan einplanen
Als Trainer kannst du das Aufwärmen am Turniertag nur so gut planen, wie der Spielplan es zulässt. Weißt du nicht, ob euer nächstes Spiel in 20 oder in 50 Minuten beginnt, wärmst du zu früh auf oder gar nicht. Als Ausrichter hast du es selbst in der Hand. Du legst feste Anstoßzeiten und gleichmäßige Pausen zwischen den Spielen eines Teams fest. Und du hältst am Hallenrand einen Streifen frei, auf dem das nächste Team zehn Minuten vor dem Anpfiff Pässe spielen darf.
Wie die übrigen Punkte vom Hallenbuchen bis zur Siegerehrung zusammenpassen, steht in der Checkliste fürs Hallenturnier. Den Spielplan selbst musst du nicht von Hand rechnen: Die Anstoßzeiten ergeben sich aus der Zahl der Teams, der Spielfelder und der Spieldauer.
Meinen Hallenturnier-Spielplan erstellenKostenlos und ohne RegistrierungQuellen
- DFB/fussball.de Training & Service: Aufwärmen vor dem Hallenturnier (2018), Ballsack vergessen? Kindgemäßes Aufwärmen geht auch ohne Ball (Marc Kuhlmann, 2019), Fangspiele im Kindertraining, Aufwärmprogramm: Statt Rundenlaufen Spaß verkaufen, Ein Leitfaden für das Hallenturnier, Fußball im Winter: der kalten Witterung trotzen. Spiele Innen-Außen, Hase im Kohl, Schwänzchen fangen, Gefängnis-Fangen; Aufwärmdauer, Faustformel, Wartezeiten.
- fussballtraining 12/2011: Futsal: Aufwärmen (Fangen und Dribbeln mit Sohlen-Variante).
- FIFA Training Centre: Futsal: Warm-up progression (Hütchen-Schnappen).
- Martiño, A.: Calentamientos, Sammlung von Aufwärmspielen für den Futsal (Hinsetz-Rondo, Minitore abräumen, Brückenfangen mit Ball; Hinweise zu Wandspielen und Gefahrenstellen).
- Zürngast, W. (2013): Fußball für Alle, Universität Graz (Inselsuche, Banktreffball).
- Beale, M. (2007): The Ultimate Soccer Warm-Ups Manual (Ampelspiel).
- DGUV Sichere Schule: Ballspieltore; Unfallkasse Hessen: Ballsport, aber sicher; The FA: Goalpost Safety Guidelines.
- IFAB/FIFA: Futsal Laws of the Game, Regel 2 (Ball).
- Jeffreys, I. (2017): RAMP warm-ups: more than simply short-term preparation. Professional Strength & Conditioning 44.
- Silva, L. M. et al. (2018): Effects of Warm-Up, Post-Warm-Up, and Re-Warm-Up Strategies on Explosive Efforts in Team Sports: A Systematic Review. Sports Medicine 48. Dauer und Steigerung des Aufwärmens, Nachwärmen nach mehr als 15 Minuten Pause.
- Behm, D. G. et al. (2016): Acute effects of muscle stretching on physical performance, range of motion, and injury incidence in healthy active individuals: a systematic review. Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism 41. Leistungsverlust durch statisches Dehnen.
- Rössler, R. et al. (2018): A Multinational Cluster Randomised Controlled Trial to Assess the Efficacy of "11+ Kids": A Warm-Up Programme to Prevent Injuries in Children's Football. Sports Medicine 48.
- Lopes, M. (2018): The FIFA 11+ injury prevention program in amateur futsal players. Dissertation, Universität Porto. Hallentemperatur von 14 Grad.
- Mohr, M. et al. (2004): Muscle temperature and sprint performance during soccer matches: beneficial effect of re-warm-up at half-time. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports 14.
- Chiba, I. et al. (2022): Warm-Up Intensity and Time-Course Effects on Jump Height under Cold Conditions. International Journal of Environmental Research and Public Health 19.
- US Soccer Grassroots Coach Education: Play-Practice-Play Model.



